23. September 2026
Hochschule Offenburg
Europe/Berlin Zeitzone

Bioresorbierbare molybdänbasierte Implantatwerkstoffe für die patientenindividuelle kraniomaxillofaziale Versorgung

23.09.2026, 17:00
20m
310 (Campus OG - E-Bau)

310

Campus OG - E-Bau

Panels Sustainable Futures & Health and Well-Being, E310

Sprecher

Maxine Kick (Fakultät EMI)

Beschreibung

Molybdän ist ein Metall und Spurenelement, das in geringen Mengen im menschlichen Körper vorkommt. Durch seine günstigen biodegradierbaren Eigenschaften im physiologischen Milieu und die Möglichkeit des Körpers, Degradationsendprodukte zu verstoffwechseln, kann es der Kategorie der Biometalle zugeordnet werden. Es ist ein vielversprechendes Material für die nächste Generation von bioresorbierbaren Implantaten, die z. B. zur Regenration kleinerer knöcherner Defekte eingesetzt werden können. Die Promotion ist in das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Projekt Moly Impact eingegliedert. Innerhalb des Projektes werden zum einen die Herstellung von Molybdänimplantaten mittels Binderjetting als auch das Auflösungsverhalten von Molybdän unter simulierter physiologischer Umgebung erforscht. Ziel soll sein, Limitationen der additiven Fertigung ausfindig zu machen und eine Grundlage für die Herstellung patientenindividueller poröser Scaffolds zu schaffen. Zudem soll die Degradation besagter Scaffolds genauer untersucht werden, um Prognosen über das Degradationsverhalten zu spezifizieren. An dem Projekt sind weitere Arbeitsgruppen der HS beteiligt. Durch diese Arbeitsgruppen wird die Biokompatibilität und Cytotoxizität des Materials getestet, die Korrosionskinetik unter bestimmten Einflüssen simuliert und die Oberfläche des Werkstoffs gezielt verändert und untersucht.

Präsentationsmaterialien

Es gibt derzeit keine Materialien.